Aktuelles

Morgen (13.9.), 16 Uhr: Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei
Reden statt Roden - Hände weg vom Hambacher Forst – Kohleausstieg jetzt!

Ein Dutzend Anti-Kohle-Gruppen, Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände rufen für morgen, Donnerstag, 13. September, um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei auf. Motto der Protestaktion wird sein: „Reden statt Roden - Ministerpräsident Laschet will uns verkohlen. Hände weg vom Hambacher Forst – Kohleausstieg jetzt!“ Die Umweltschützer kritisieren scharf, dass sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die schwarz-gelbe Landesregierung im langjährigen Konflikt um den Hambacher Forst und beim dringend notwendigen Kohleausstieg einseitig auf die Seite von RWE stellen.

Macht der Bilder - zu gefährlich?

Seit gut einer Woche sind der Leipziger Künstler Helge Hommes und seine Partnerin Saxana im Hambacher Wald, um wie sie sagen, ihre Freunde, die todgeweihten Bäume zu portraitieren. Erst vorgestern hatten sie ihre Intention und ihre Gedanken zu den Konflikt um den Wald in einer Pressemitteilung erklärt.

Hambacher Wald: Sechs Mitglieder der Kohlekommission protestieren gegen geplante RWE-Rodung

Foto: Hubert Perschek

Anlässlich der angekündigten Rodung im Hambacher Wald durch den Energiekonzern RWE sind heute Mitglieder der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ - kurz Kohlekommission - vor Ort, um sich zu informieren. Sie übernehmen mit der Hängung von fünf Holztafeln symbolische Baumpatenschaften im ökologisch besonders wertvollen Kerngebiet des Waldes. Auf den Tafeln steht „Hambacher Wald: Dieser Baum darf nicht für Kohle sterben“ und der Name des Baumpaten. Damit protestieren sie für dessen Erhalt und gegen die bewusste Provokation durch den Energieriesen RWE, Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, noch während die Kommission tagt. Durch den jahrzehntelangen Kampf um den Erhalt des uralten Waldes ist er zu einem starken Symbol für die Pariser Klimaziele und die Klimabewegung geworden.

Neues Gesprächsangebot an RWE

Die Initiative Friedensplan hat seit 2016 immer wieder Gespräche mit Vertretern von RWE Power geführt, um eine Lösung für den Konflikt um den Hambacher Wald und den Tagebau zu finden. Im Juni wurden diese Gespräche, beendet, weil der Konzern jegliche Bereitschaft, zu Lösungen zu kommen, vermissen ließ.

Stopp-Kohle Demo am 24.06.2018 in Berlin

Am 24.06.2018 fanden bundesweit an vielen Orten, u. a.in Köln, Aachen, Erkelenz und Wanlo, Aktionen und Demonstrationen statt, bei denen die Teilnehmenden einen schnellen Kohleausstieg forderten. Bei der Auftaktkundgebung zur Stopp-Kohle-Demonstration in Berlin sprach Antje Grothus, Initiative Buirer für Buir und Regionenvertreterin Rheinland in der „Kohle-Kommission. Wir dokumentieren ihre Rede im Wortlaut:

Antje Grothus: Statement zur geplanten „Kohle-Kommission“ und zu meiner Berufung

Die Berufung einer Betroffenenvertreter*in aus dem Rheinland ist ein großer Erfolg und der Verdienst aller aktiven Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen und Vereine,  die sich hier im rheinischen Braunkohlenrevier, und das zum Teil bereits seit Jahrzehnten, engagieren und ausdauernd, kompetent und kreativ gegen die Zerstörung der Umwelt, des Klimas und der Heimat der Anwohner*innen arbeiten.

Wir freuen uns, dass unser Wunsch in Berlin von den politischen Entscheidern gehört wurde und danken allen, die sich für unsere Belange eingesetzt haben!

Wälder bewahren, Klima schützen, Stadtluft entgiften!

Etwa 250 Menschen, groß und klein, kamen am letzten Sonntag im April bei Morschenich an den Rand des Tagebaus Hambach, um sich mit buntem und lautem Protest der Umwelt- und Klimazerstörung durch RWE entgegen zu stellen. Ein Großteil war mit Fahrrädern aus Köln, andere aus Aachen gekommen. Mit einer 100m Regenbogen-Banner-Aktion sowie einer Linie aus Fahrrädern, einer Bikeline, zwischen Tagebau und dem Wald an der Kante forderten sie Bewahrung des Waldes .

Schluss mit Kohle und Atom
Zeig RWE die Rote Karte!

Die Initative Buirer für Buir ruft zusammen mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vielen anderen atom- und kohlekritischen Organisationen und Initiativen auf zu einer Kundgebung und einer Aktion Rote Linie am 26. April 2018 in Essen anlässlich der RWE-Hauptversammlung.

Positionspapier "Gesundheit braucht Klimaschutz"

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7.04.2018 hat die AG Klimawandel und Gesundheit des Netzwerks Kritische Mediziner*innen Deutschland mit Unterstützung von Gesundheits- und Umweltverbänden ihr Positionspapier „Gesundheit braucht Klimaschutz“ veröffentlicht. Darin fordern sie die neue Bundesregierung dazu auf, die Gesundheit ihrer Bürger und Bürgerinnen als höchste Priorität anzusehen, sowie globale Verantwortung zu übernehmen.

Erwartungen an die neue Bundesregierung

Anti-Atomkraft-Initiativen und Anti-Braunkohle-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie mehrere Umweltverbände fordern von der neuen Bundesregierung und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Neustart in der Klima- und Atompolitik.

zur Pressemitteilung

Müllsammelaktion "Hambi bleibt (sauber)!"

Am Freitag, 09.03.2018 von 14 - 18 Uhr sowie Samstag, 10.03.2018 von 10 - 14 Uhr möchte die Initiative Buirer für Buir zusammen mit Menschen aus der Waldbesetzung sowie aus lokalen Unterstützergruppen eine große Müllsammelaktion im Hambacher Wald durchführen.

47. Waldspaziergang - Rote Linie

Im Rahmen des 47. Waldspaziergangs mit Michael Zobel und Eva Töller am 18. März 2018 soll es wieder eine Rote-Linien-Aktion geben, zu der wir herzlich einladen. Auch wenn RWE nun bis Oktober nicht mehr roden darf, müssen dem Unternehmen Grenzen aufgezeigt: Bis hierhin und nicht weiter!

PM zu Atomgipfel in Brüssel

14 Anti-Atomkraft-Initiativen, Anti-Braunkohle-Initiativen sowie Umweltverbände fordern anlässlich des Gipfeltreffens  von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem belgischen Regierungschef Charles Michel die Abschaltung der schadhaften belgischen Kernreaktoren.

Protest gegen Atom- und Klima-Deal zur Groko

Ein breites Bündnis aus Initiativen und Verbänden hat  am 6. Februar 2018 vor der Staatskanzlei in Düsseldorf gegen die unzureichenden Vereinbarungen protestiert, die die Unterhändler zur Großen Koalition von CDU und SPD ausgehandelt haben.

Initiativen und Verbände kritisieren GroKo-Sondierung

Eine Allianz von Verbänden und Initiativen, zu der auch die Initiative Buirer für Buir gehört, fordert die GroKO-Verhandler von  CDU/CSU und SPD auf, an den Klimazielen für 2020 festzuhalten und einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie und der Kohleverstromung zu vereinbaren.