Aktuelles

Dank an Greta

Bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" hat Greta Thunberg ihren Preis denjenigen gewidmet "die den Hambacher Wald schützen und den Klimaaktivisten, die dafür kämpfen fossile Energieträger in der Erde zu lassen, überall". In einem Statement an die Presse hat sich Antje Grothus für diese Wertschätzung bedankt.

Mediation im Konflikt um die Kohle ist unentbehrlich

Anlässlich des zerstörerischen Einsatzes von RWE und Polizei im Hambacher Wald am Montag und Dienstag dieser Woche appelliert Antje Grothus, Mitglied der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“  und der Initiative Buirer für Buir, in einer Stellungnahme an die Landesregierung, vermittelnd in den Konflikt um Kohle, Wald und Dörfer einzugreifen.

Tausende bei Sternmarsch "Alle Dörfer bleiben"

Mehr als dreitausend Menschen beteiligten sich am Samstag am Sternmarsch "Alle Dörfer bleiben" nach Keyenberg, um für den Erhalt der Dörfer am Tagebau Garzweiler zu demonstrieren, die noch immer von der Zerstörung durch den Tagebaubetreiber RWE bedroht sind. Von sieben betroffenen Orten in der Umgebung machten sie sich zu Fuß auf den Weg. Hinzu kamen drei Fahrradschweife.

Aktion "Sauberer Hambi"

Im Rahmen der Aufräumaktion "Sauberes Kerpen" haben heute  Aktive der Initiative Buirer für Buir wie schon im letzten Jahr mit Unterstützung von Menschen, die zur Zeit im Wald leben, und anderen Helfer*innen im Hambacher Wald Müll gesammelt.

Unsere Zukunftsperspektive: Alle Dörfer und Hambacher Wald bleiben!

Nach der Empfehlung der Kohlekommission ist die Rettung der bedrohten Dörfer und des Hambacher Waldes nicht nur wünschenswert und möglich – sie ist notwendig. Mit dem von der Kommission vorgeschlagenen Einstieg in den Kohleausstieg werden zusätzlich zur bereits umgesetzten Sicherheitsreserve weitere Kapazitäten an Braunkohlestrom aus dem Markt genommen, so dass eine deutliche Verkleinerung der Tagebaue Hambach und Garzweiler wirtschaftlich und ökologisch konsequent ist.
RWE forciert aktuell Umsiedlungen und zerstört bestehende Dörfer. Wer jetzt noch so handelt, wer jetzt noch Natur und Lebensraum verheizt, der ist nicht an der Zukunft unserer Gesellschaft, unserer Kinder und Enkel und erst recht nicht an der Zukunft unserer Erde mit all ihren Geschöpfen interessiert.

Handbuch "Klimawende von unten"

Das Umweltinstitut München, der "Mehr Demokratie e.V." und das "Bürgerbegehren Klimaschutz" haben das Handbuch "Klimawende von unten" veröffentlicht.

Darin findet man gute Beispiele für Klimaschutz auf dem Wege der direkten Demokratie, aber auch ganz konkrete Beratungsangebote und Infos für Aktive, die Begehren als Hebel nutzen möchten. Zielgruppen sind politisch Interessierte, Ehrenamtliche und Lokalgruppen von NGOs/ Initiativen.

Gleichzeitig ist auch die dazugehörige Website www.klimawende.org online gegangen. Dort kann man das Handbuch bestellen, aber auch als PDF herunterladen oder als Flipping-Book einsehen.

https://www.klimawende.org/so-gehts/handbuch-bestellen/
https://www.klimawende.org/beratung/
https://www.klimawende.org/mitmachen/

Offener Brief von "Leben ohne Braunkohle"

Im November letzten Jahres verfasste die Pulheimer Initiative "Leben ohne Braunkohle" (LoB) den Stommelner Appell, in dem sie auf die Folgeschäden der Tagebaue und der Braunkohleverstromung aufmerksam gemacht hat. Nun hat sich das Aktionsbündnis mit einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten Laschet gewandt.

zum offenen Brief von LoB

Strukturwandel braucht echte Bürgerbeteiligung

Auftaktveranstaltung zu „Zukunftsperspektiven Rheinisches Revier“ im EkoZet in Kerpen-Horrem

Der Koordinierungskreis Strukturwandel, ein Zusammenschluss von bislang an die 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen und darüber hinaus vielen engagierten Einzelpersonen, hat bereits im Oktober 2018 ein vorläufiges Konzept zum Strukturwandel im Rheinischen Revier vorgelegt. Allen Beteiligten war es von Anfang an wichtig, dass dieser Prozess demokratisch, transparent und unter Einbeziehung möglichst vieler der in der Region verfügbaren Expertisen gestaltet wird. Aus diesem Grund plant der Koordinierungskreis, dessen Arbeit durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird, für die nächsten Monate eine Reihe von Veranstaltungen, um die öffentliche Diskussion anzuregen und den Strukturwandelprozess voranzubringen.

"Alle Dörfer bleiben!“
Neues Bündnis will Dörfer vor Kohlebaggern schützen

Keyenberg, Pödelwitz, Proschim. „Alle Dörfer bleiben!“, so lautet der Name und die zentrale Forderung des neuen, deutschlandweiten Bündnisses, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere und die Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen. Noch während der Verhandlungen der Kohlekommission in Berlin kündigen sie an, gemeinsam für den Erhalt aller Dörfer und Siedlungen in den drei Braunkohleregionen Rheinland, Leipziger Land und Lausitz einzutreten.

Stommelner Appell

Das Aktionsbündnis Stommelner Bürger „Leben ohne Braunkohle“ (LoB) beschäftigt sich schon lange mit den Spätfolgen der Braunkohleförderung und -verstromung. Neben irreparablen Landschaftsschäden verweisen die Aktiven des Bündnisses vor allem auf Bergschäden und die Gefahren für das Grundwasser.

Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit

Das von einem Arbeitskreis aus Mitgliedern zivilgesellschaftlicher Organisationen und engagierten Einzelpersonen, der von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird, erarbeitete Strukturwandelkonzept "Lebensraum Rheinisches Revier - gutes Leben und gute Arbeit" hat seinen Niederschlag im Zwischenbericht der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" gefunden. Es bleibt abzuwarten, was die Kommission weiter daraus macht, und vor allem, inwieweit es bei den anstehenden politischen Entscheidungen Berücksichtigung findet. Der Arbeitskreis arbeitet weiter an diesem Konzept und hat in der Zwischenzeit eine überarbeitete Fassung vorgelegt.

zur überarbeiteten Fassung des Strukturwandelkonzepts

   

Offener Brief „Entwicklung Bürgerordnung zum Schutz des Hambacher Waldes“

Bei einem Treffen von VertreterInnen verschiedener zivilgesellschaftlicher Gruppierungen am heutigen Tag in Buir wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die eine Bürgerordnung zum Schutz des Hambacher Waldes erarbeiten soll.

Einladung an Ministerpräsidet Laschet

Ministerpräsident Laschet hat sich am heutigen Samstag in Keyenberg mit Umsiedlungsbetroffenen getroffen und anschließend zu den Teilnehmenden der von Michael Zobel veranstalteten Dorfführung um Keyenberg und Kuckum gesprochen. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm auch eine Einladung zu einem Besuch in Buir überreicht.

zur Einladung an Ministerpräsident Laschet

Listening Project

Am 11.11. 2018 um 15:00 Uhr startet der Künstler Rudolf Giesselmann aus Hamburg sein partizipatorisches Kunstprojekt (Listening Project) mit dem Titel „Unser Dorf redet“ in Buir.
Mehr dazu hier und in der Veranstaltungsübersicht.

 

Neue Studie zum Schadstoffausstoß von Kohlekraftwerken

Eine Gutachten des Ökopol-Instituts zum Ausstoß von Stickoxiden (NOx) durch Kohlekraftwerke und möglichen Gegenmaßnahmen, die die Klima-Allianz Deutschland und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Auftrag gegeben haben zeigt, dass die ältesten Kraftwerksblöcke auch die dreckigsten und gesundheitsschädlichsten sind. Für Klima-Allianz Deutschland und BUND folgt daraus, dass diese Blöcke im Zuge eines Kohleausstiegs als erstes vom Netz gehen sollten.