Aktuelles

RWE beginnt mit den Abrissarbeiten am Dom von Immerath
Wahrzeichen der Region um den Tagebau Garzweiler im Rheinischen Braunkohlenrevier

In die Freude über den Rodungsstopp im Hambacher Wald mischt sich zu Beginn des Jahres 2018 im Rheinischen Braunkohlenrevier die Trauer darüber, dass RWE sein Zerstörungswerk am Immerather Dom vollenden will: die Abrissarbeiten beginnen am 8. Januar 2018.

Politisches Gebet vor dem Immerather Dom

Einen Tag, bevor der Energiekonzern RWE mit dem Abriss des Immerather Doms beginnen will,  nahmen ca. 200 Menschen im Rahmen einer von der Initiative "Ein Dom für Immer(rath)" organisierten Mahnwache Abschied von diesem Wahrzeichen der Region, das zu einem Symbol für das zerstörerische Handels des Unternehmens werden wird.

Bezirksregierung Arnsberg verlängert Rodungsstopp im Hambacher Forst

Die Bezirksregierung Arnsberg hat den bis zum Ende des Jahres 2017 gültigen Hauptbetriebsplan für den Tagebau Hambach bis zum 31.03.2017 verlängert, weitere Rodungen im Wald allerdings von der Genehmigung ausgeschlossen. Gegen diesen Betriebsplan hatte der BUND NRW  vor dem Oberverwaltungsgericht Münster geklagt. Ab dem 1.01.2018 hätte nach den Plänen von RWE ein neuer Hauptbetriebsplan gelten sollen, den die Bezirksregierung nun aber nicht genehmigt hat.

Super-GAU verhindern – aber ohne Klimakiller!

Gemeinsam mit anderen Initiativen aus der Anti-Atomkraft- und der Anti-Kohle-Bewegung hat sich die Initiative Buirer für Buir in einer Presseerklärung gegen den Vorschlag von Ministerpräsident Laschet ausgesprochen, den vom extrem risikobehafteten Kernkraftwerk Tihange erzeugten Strom durch Braunkohlenstrom zu ersetzen.

zum Text der Pressemitteilung

"We Shall Overcome"

Unter dem Motto "Gerechtigkeit. Frieden. Bewahren der Schöpfung" trafen sich einen Tag nach dem Rodungsstopp etwa fünfzehn Menschen am Hambacher Wald und gingen zu der Stelle, an der früher das Aldenhover Pilgerkreuz stand, um dort gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern.

Hoffnung für den Hambacher Wald

Es besteht doch noch Hoffnung, dass die Reste des Hambacher Waldes vor der Zerstörung durch den Energiekonzern RWE Power bewahrt werden können. Das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster hat die Rodungsarbeiten heute vorläufig gestoppt.

RWE nutzt politisches Machtvakuum aus

Die Klimaallianz Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie 50 weitere Organisationen, darunter auch die Initiative Buirer für Buir haben auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, die Klage des BUND gegen den Tagebau Hambach abzuweisen, mit einer Presseerklärung reagiert.

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Offener Brief der Initiative Friedensplan an Ministerpräsident Laschet

Die Initiative Friedensplan, ein Bündnis gesellschaftlicher und kirchlicher Gruppierungen, Parteien und engagierter Einzelpersonen aus der Region, zu dem auch die Initiative Buirer für Buir gehört, hat einen dringenden Appell an Ministerpräsident Laschet gerichtet und ihn gebeten, seiner Verantwortung für den sozialen Frieden in der Region gerecht zu werden, indem er hilft, den Konflikt um den Tagebau Hambach und den Hambacher Wald friedlich zu lösen.
Die Abgeordneten aus den Kreisen Düren und Rhein-Erft in Landtag und Bundestag sowie ihre Fraktionsvorsitzenden wurden ebenfalls gebeten, ihren Einfluss geltend zu machen, dieses Ziel zu erreichen.

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Klimaheldin aus Buir

In zeitlicher und räumlicher Nähe zur Weltklimakonferenz hat die internationale Hilfsorganisation CARE am Sonntag, 12. November 2017 eine besondere Ausstellung in Bonn eröffnet. Gezeigt werden Fotos von 12 Klimaheldinnen aus verschiedenen Ländern, die sich durch ein besonderes Engagement für den Klimaschutz hervorgetan haben. Eine davon ist Antje Grothus aus Buir.

Kundgebung zum Klimagipfel

Kundgebung und Fahrrad-Demo zum Weltklimagipfel

Anlässlich der 23. UN-Klimakonferenz (COP 23) vom 6.–17. November 2017 in Bonn haben 13 NGOs zu einer Kundgebung am 4. November 2017 in Bonn aufgerufen. Auf diese Weise soll der Druck auf die politisch Handelnden erhöht werden, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Verhinderung der drohenden Klimakatastrophe zu ergreifen.

"Bewahre uns davor, deine Schöpfung auszubeuten"

Diese Bitte an Gott äußerten etwa 80 Teilnehmende an einem Gottesdienst in der Lutherkirche in Buir mit anschließendem Pilgerweg in den Hambacher Wald am Samstag, den 14. Oktober. Organisiert waren Gottesdienst und Pilgerweg von der Evangelischen Studierendengemeinde Aachen, der Evangelischen Kirche zu Düren, dem Kirchenkreis Jülich  und der Initiative Buirer für Buir.

Petition zur Einrichtung eines Tempolimits auf der A4n

Seit mittlerweile drei Jahren müssen die Buirer Bürger die Lärm- und Feinstaubbelastung durch die an den Ortsrand verlegte Autobahn A4 ertragen. Ein von der Stadt Kerpen beauftragter Gutachter hatte Ende 2014 festgestellt, dass nur ein Tempolimit den Autobahnlärm spürbar verringern könnte. Dennoch hat die Bezirksregierung einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt. Jetzt versuchen wir, mittels einer Petition an den Landtag NRW, die Situation für die Buirer zu verbessern.

Starkes Zeichen gegen Umweltzerstörung

Am letzten Wochenende setzen Bürgerinnen und Bürger aus der Region und darüber hinaus ein starkes Zeichen gegen den Abbau und die Verstromung von Braunkohle durch RWE Power. Allein am Tagebau Hambach zogen 3000 Menschen eine rote Linie und machten damit deutlich: Bis hierhin und nicht weiter!

Rote Linie gegen Kohle

Unter dem Motto "Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen!" ruft das Aktionsbündnis "Zukunft statt Braunkohle" zur Aktion "Rote Linie gegen Kohle" am 26. August 2017 auf. Mit dieser friedlichen und gewaltfreien Aktion will das Bündnis auf die Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes hinweisen, dem die weitere Braunkohlenverstromung entgegen steht.

Bürger- und Bürgerinneninformation zum „camp for future“

Die  Verhinderungstaktik der Kolpingstadt Kerpen in Sachen camp for future der BUND Jugend, die Unterschriftensammlung sowie die Stellungnahme der CDU Buir und facebook posts von Bürgermeister Spürck,  haben wir zum Anlass genommen noch einmal zum camp for future und zur derzeit geführten Auseinandersetzung in Form einer Bürger*inneninformation Stellung zu nehmen.